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Wenn Christen hassen

ANREGUNG FÜR EIN BIBELBUNT/Bibelabend GESPRÄCH 

In der Hl.Schrift wird Hass als Mord bezeichnet. Ignoranz ist die höchste Form von Verachtung das heisst Hass.

Folgende Zeilen stammen aus life-hope.de

>>>Unversöhnlichkeit ist neben Eifersucht und Neid die Sünde, die am meisten bekannt wird als Sünde, die zu Bitterkeit führt. Sie ruft ein Rache- oder Vergeltungsverhalten hervor, das den Heiligen Geist sehr betrübt.

Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit. Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus. (Epheser 4,31-32)

Wir müssen auf dem schnellsten Weg erkennen, wie wir als Einzelne den Heiligen Geist betrüben können, so dass wir um Vergebung bitten können und der Sünde keinen Raum mehr in unserem Leben geben. Je mehr wir die Bitterkeit „begießen“, umso stärker wird sie Macht in unserem Leben haben. Sie nimmt in einer Geschwindigkeit Raum ein, so dass sie den Charakter, das Denken und Verhalten kontrollieren wird. Vers 31 sagt „alle Bitterkeit“. Warum? Bitterkeit verursacht, dass wir „unser Recht auf unser Recht“ haben wollen. In Matthäus 6,12 lehrt Jesus, dass wir Gottes Vergebung erleben werden, das heißt, wir werden frei von allen Konsequenzen der Sünde wie z.B. von Tod, Krankheit:

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

 

HASS https://www.gotquestions.org/Deutsch/Bibel-hass.html 


Der Herr erwähnt Hass in der Bergpredigt: „Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig“ (Matthäus 5,22). Gott befielt, dass wir uns nicht nur mit unserem Bruder im Herrn aussöhnen, bevor wir vor den Herrn kommen, sondern auch, dass wir das schnell tun sollen (Matthäus 5,23-26). Mord selbst ist natürlich verurteilt, aber Hass ist eine „Herzenssünde“ und hasserfüllte Gedanken oder Handlungen sind in Gottes Augen Mord, wofür Gerechtigkeit gefordert wird, vielleicht nicht in diesem Leben, aber beim letzten Gericht. Hass ist so abscheulich für Gott, dass man sagt, dass ein Mann, der hasst, in Finsternis ist, im Gegensatz zum Licht (1. Johannes 2,9.11). Die schlimmste Situation ist die einer Person, die das Bekennen von Religion vorgibt, aber in Feindschaft mit seinem Bruder lebt. Die Heilige Schrift sagt, dass solch eine Person ein Lügner ist (1. Johannes 4,20), und sie zwar Menschen täuschen kann, aber nicht Gott. Wie viele Gläubige täuschen jahrelang vor, das alles in bester Ordnung sei und eine Fassade aufbauen, um später als unzulänglich befunden zu werden, weil sie Feindseligkeit (Hass) gegenüber einem Mitgläubigen gehegt haben?
Hass ist ein Gift, das von innen zerstört, er produziert Bitterkeit, die sich in unsere Herzen und in den Verstand frisst. Daher fordert uns die Heilige Schrift auf, „keine bittere Wurzel” in unserem Herz aufwachsen zu lassen (Hebräer 12,15). Hass zerstört auch das persönliche Zeugnis eines Christen, weil es ihn aus der Gemeinschaft mit Gott und anderen Gläubigen entfernt. Wir sollten darauf achten, den Rat des Herrn zu befolgen und keine lange Aufrechnung zu betreiben, egal wie groß das Problem ist; und der Herr wird vergeben, wie er versprochen hat (1. Johannes 1,9; 2,1).